Das digitale Klassenzimmer mit vicole – Lehrer*innen und Schüler*innen ziehen ein Fazit

Über Nacht vom Unterricht im Klassenzimmer zum digitalen Lernen im Kinderzimmer: Dieser Herausforderung mussten sich Lehrer*innen und Schüler*innen in Deutschland stellen, als die Corona-Krise im Frühjahr das Land quasi lahmlegte. Die meisten Schulen hatten bis dahin kein Digitalkonzept. Die Verantwortlichen suchten fieberhaft nach Tools, damit Lehrer*innen und Schüler*innen weiterhin Kontakt halten konnten. Rund 50 Schulen in Deutschland, die meisten in Hessen, entschieden sich für das digitale Klassenzimmer mit vicole – warum, das haben wir Lehrkräfte und Schüler*innen gefragt.  

Die Herausforderung für Schulen: Kontakt mit Schüler*innen und Kolleg*innen halten

Kim Hauke, Schülerin der 12. Klasse am Gymnasium Olching, gefiel vor allem vicoles Tafel-Funktion

Besonders hart traf die plötzliche Umstellung Schüler*innen, die sich gerade auf ihren Abschluss vorbereiteten. So auch Kim Hauke, die am Gymnasium Olching Abitur machte. Drei Monate vor den Prüfungen hieß es: zuhause bleiben. Über die Kommunikations-Apps WhatsApp und schul.cloud stellten Lehrer*innen Arbeitsmaterial ein und die Schüler*innen teilten ihre Lösungen. Später verlagerte sich der Unterricht kurzzeitig auf Zoom, doch: „Wir waren auf uns alleine gestellt“, so Kim Hauke.  

Auch die Lehrer*innen mussten zusehen, untereinander Kontakt zu halten, erzählt Marco Stark. Er ist Beauftragter für Datenschutz und Mediendidaktik an der Georg-Kerschensteiner-Schule in Obertshausen. „Wir hatten Moodle und Office 365, letzteres aber nur für Lehrkräfte. Zudem kam der Wunsch nach einem Livestream-Unterricht auf.“ Über vicole nahmen die Lehrkräfte zunächst untereinander Kontakt auf: „Wir tagten über vicole, auch der Personalrat stimmte sich dort ab.“ 

Marco Stark, Beauftragter für Datenschutz und Mediendidaktik an der Georg-Kerschensteiner-Schule in Obertshausen, bedauert die Entscheidung des Kreises für Office 365. Seine Wahl wäre auf vicole gefallen.

Die Lehrkräfte an der Geschwister-Scholl-Schule in Langen brachten am Anfang des Lockdowns den Grundschulkindern Lernpakete mit Wochenplänen und Arbeitsblättern nach Hause und drehten Erklärfilme, die sie zunächst per WhatsApp verschickten und später ins Padlet stellten. Doch schnell war klar: „Das reicht nicht, der Kontakt zu den Schülern ist besonders für die Kinder in der Grundschule essenziell“, erzählt Schulleiterin Manuela Mück.

Dem stimmt auch Ellen De Sario zu, Erweiterte Schulleitung und Datenschutzbeauftragte an der David-Schuster-Realschule in Würzburg. Einige Lehrkräfte begannen dort, selbst mit Videoplattformen zu arbeiten. „Doch viele waren datenschutzrechtlich bedenklich. Auch die Eltern fanden es nicht toll. Jede Lehrkraft nutzte ein anderes System. Und selbst wenn die Systeme datenschutzrechtlich unbedenklich waren wie Jitsi oder Big Blue Button, waren sie nicht zuverlässig.“

Schulen brauchen datenschutzkonforme Lösungen für die Digitalisierung, die Support bieten

WhatsApp und Zoom schienen anfangs die Gewinner bei den digitalen Lernplattformen zu sein. Doch schnell wurde klar: Die Plattformen erfüllen nicht die Standards, die Schulen in Sachen Datenschutz einhalten müssen. „Wir nutzten Zoom, bis uns der Direktor das aus Datenschutzgründen verboten hat“, erzählt die Schülerin Kim Hauke. Ihr Mathelehrer erfuhr von vicole und hielt darüber seine Stunden ab; später führte er das System für den ganzen Jahrgang ein. „Besonders gefallen hat mir die Tafel-Funktion. Das war wie im Klassenzimmer“, sagt Hauke. 

Kleine Probleme mit Browsern oder Mikrofonen ließen sich leicht beheben: „Das vicole-Team konnte schnell helfen.“ Die Verlässlichkeit von vicole und die Unterstützung von LionGate fiel auch Ellen De Sario positiv auf: „Es hat immer funktioniert. Und wenn doch etwas nicht klappte, dann hatte ich einen direkten Ansprechpartner. Es ist ein großer Punkt für Schulen, dass technische Unterstützung greifbar ist. Das gibt es bei anderen Anbietern nicht.“ 

Die Abiturientinnen des Gymnasiums Olching Kim Hauke und Lilly Oppitz (von links nach rechts) freuen sich, dass sie Dank der Online-Lernplattform von LionGate trotz der Schulschließungen ihr Abitur machen konnten.

Neben der Hilfestellung war für die Schulen der Datenschutz ein ausschlaggebendes Kriterium bei der Entscheidung für vicole. Grundschulleiterin Manuela Mück zog erst den Hessischen Bildungsserver in Betracht, „doch der zog gerade um, hatte nicht genug Kapazität, von anderen hörte ich, dass sie damals ständig Probleme mit der Verbindung hatten“, so Mück. Das Offenbacher Medienzentrum empfahl als DSGVO-gerechte Lösung vicole mit Serverstandort Deutschland. „Innerhalb weniger Tage war alles eingerichtet und die Lehrkräfte haben eine Schulung bekommen.“ Da die Grundschulen in Hessen jedoch früh wieder öffneten, hielten Mück und ihre Kolleg*innen bisher keinen Unterricht auf vicole, nutzten das System aber für Lehrer*innenkonferenzen und einen digitalen Elternabend. 

An Ellen De Sarios Schule in Würzburg wurde vicole Anfang Juni eingeführt. An einem Tag lernten die Schüler*innen über das System Mathe, an einem anderen Englisch. „Gerade für Fremdsprachen hat es sich bewährt.“ Ebenfalls ein Pluspunkt war, dass in die „Internetadresse von vicole der Schulname integriert ist. So hatte das System einen offiziellen Charakter und stieß bei Schüler*innen und Eltern auf mehr Akzeptanz“, sagt De Sario.

Schulen wünschen sich mehr Unterstützung bei der Umsetzung von Online-Lehre

„Die Corona-Krise hat sehr deutlich gezeigt, dass es in den deutschen Schulen bei der Digitalisierung noch einiges zu tun gibt – und wo die Schwächen liegen und was sich noch verbessern lässt“, fasst Armin Oppitz, Vorstand von vicole-Entwickler LionGate AG, zusammen. „Wir haben vicole während dieser Monate mit dem Feedback der Schulen schrittweise optimiert und weiterentwickelt. Unser Ziel war und ist es, eine Onlineplattform zu schaffen, die den Anforderungen des digitalen Unterrichts so gut wie möglich entspricht. Deshalb freuen wir uns sehr über das positive Feedback der Lehrkräfte und Schüler*innen. Und wir werden auch künftig daran arbeiten, Schulen bei der Digitalisierung mit sicheren Lösungen bestmöglich zu unterstützen.“  

In den Gesprächen mit den Lehrer*innen stellte sich heraus: Für ältere Schüler*innen, die eigenständiger lernen können, eignet sich Online-Lehre besser. „Für Gymnasien oder Universitäten ist das sicher sinnvoll“, meint Marco Stark. Während des Lockdowns ersetzte vicole bei keiner der Schulen den Unterricht 1:1. „Es war auf jeden Fall besser als kein Unterricht. Aber auf absehbare Zeit wird das nicht der Standard werden, vielleicht eher eine Kombination“, schätzt der Lehrer. „Besonders bei lernschwachen Kindern können wir nicht auf Unterricht in der Schule verzichten.“ 

Mit vicole halten Lehrkräfte effektiven Live-Unterricht, unterstützen den Lernfortschritt Ihrer Schüler*innen durch Web-Tools, und erfüllen dabei die Anforderungen an Datensicherheit nach der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO).

Wenn Online-Unterricht in Zukunft die Lehre ergänzen soll, brauchen auch die engagiertesten Lehrer*innen dringend Unterstützung: „Wenn alles funktioniert, ist Online-Unterricht kein Thema. Aber manchmal hat man eine Sondersituation, da hilft auch kein Handbuch weiter. Dass wir immer anrufen konnten, war für uns die Rettung“, sagt Ellen De Sario. Sie hätte gerne mit vicole weitergearbeitet. „Aber der Freistaat Bayern hat für Schulen kostenlos Lizenzen von MS Team zur Verfügung gestellt. Keine Stadt finanziert da ein weiteres Videokonferenzsystem.“ Ähnliches erzählt Marco Stark: „Es war im Gespräch, dass der Kreis Offenbach vicole einführt. Leider hat sich der Kreis für Office 365 entschieden und richtet das für alle Schulen ein. Ich hätte mich definitiv für vicole entschieden.“

Hier geht es zur Demo-Version: https://www.vicole.de/demo/

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